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Infoseite // Fujifilm X-T4 in der Praxis: Hauttöne, internes vs externes 10 Bit F-LOG, Akkuleistung - Teil 1



Newsmeldung von slashCAM:





Wir hatten Gelegenheit zu einem Vorab-Praxistest mit der bald verfügbaren Fujifilm X-T4, die vieles mitbringt, was Filmer-Herzen höher schlagen lässt: Ein stabilisierter Sensor, interne 4K 10 Bit F-Log Aufnahme mit max. 50/60p, verbesserter Autofokus inkl. Augenerkennung bei der Videoaufnahme, 2 SD-Cardslots, uvm ...



Hier geht es zum slashCAM Artikel:
Test: Fujifilm X-T4 in der Praxis: Hauttöne, internes vs externes 10 Bit F-LOG, Akkuleistung - Teil 1


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Antwort von Jörg:

danke für die ersten Eindrücke, Frage zu en verwendeten F-log luts:
es sind die gleichen, die auch bisher genutzt wurden?

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Antwort von Funless:

Auch von mir ein fettes Dankeschön für diesen Test, ich freu' mich schon auf Teil 2. 👍
Jörg hat geschrieben:
danke für die ersten Eindrücke, Frage zu en verwendeten F-log luts:
es sind die gleichen, die auch bisher genutzt wurden?
Ich glaube die Frage wird im Artikel mit einem "ja" beantwortet (wenn ich's richtig verstanden habe und Hervorhebung von mir):
Da es sich bei der X-T4 um den gleichen 26 MP APS-C Sensor wie bei der X-T3 zu handeln scheint, und Fujifilm gut daran tut, möglichst wenig an seiner Farb-Engine zu ändern, passen die bekannten X-T3 LUTs auch sehr gut auf das F-Log Material der X-T4. Hierbei stehen wie gewohnt drei offizielle Varianten zur Verfügung:

- Flog_FGamut_to_WDR_BT.709
- Flog_FGamut_to_FLog_BT.709
- Flog_FGamut_to_ETERNA_BT.709

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Antwort von cantsin:

@Slashcam - Könnt Ihr eventuell auch Originalclips aus der Kamera zum Herunterladen (für eigene Gradingexperimente / Evaluation) zur Verfügung stellen?

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Antwort von Jörg:

danke funless, hab ich wohl übersehen.

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Antwort von roki100:

Flog_FGamut_to_ETERNA_BT.709 Neben den anderen tolle Sachen von Fuji, finde eich persönlich ETERNA sehr schön. Das Bildergebnis, scheint aber von Kamera zu Kamera anders zu sein... es sei denn, die Tests die ich sah, hingen mit unterschiedliche WB zusammen?

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Antwort von thsbln:

Dankeschön. Sehr schön.

Aber ein Cliffhänger (Teil 2...) zu Ostern in Corona-Zeiten ... tststs!
;-)

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Antwort von Rick SSon:

Hauttöne, Hauttöne. Die Frage der Zukunft ist doch: "Werden die Muster und Farben der Atemschutzmasken adäquat abgebildet?"

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Antwort von roki100:

"Rick SSon" hat geschrieben:
Hauttöne, Hauttöne. Die Frage der Zukunft ist doch: "Werden die Muster und Farben der Atemschutzmasken adäquat abgebildet?"
Klar! Es gibt dann z.B. spezielle strukturfreie Masken für moiréfreie Maskentones, speziell für Blackmagic Pocket 4K Kamera ohne OPLF ;)

Warum verzichtet Fuji auf 10 Bit 422 intern? Verstehe ich nicht...
Im vergleich zu Panasonic IBIS, scheint der Fuji IBIS ein bisschen zu wackeln/zittern? Ist aber alles neu... ich denke, Fuji bringt irgendwann FW raus womit das kleine Problem behoben wird..

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Antwort von Valentino:

@Slashcam
Vielen Dank für den Test :-)
Wenn ihr noch etwas Zeit habt, könnt ihr bitte mal den Panoramamodus der X-T4 testen. Dieser ist bei der X-T3 ein echtes Manko, da hier nur ein JPEG erstellt wird und keine einzelnen RAWs weggespeichert werden können. Von der Geschwindikeit her müsste das aber bei beiden Modellen möglich sein. Ein kurzes Antesten der Steuerung per App wäre auch ganz nett, den hier ist Fuji einfach extrem träge bzw. langsam und ich frage mich immer ob das an der App oder an den Kameras liegt.
Theoretisch lassen sich auch Videos übertragen, aber bei den 400Mbit, macht das bei gefühlten 10Mbit WLAN kein echten Spaß, da brauchen die JPEGs schon knapp 2min pro Bild. Dazu benötigt man unabhängig vom mobilen Endgerät mehrere Verbindungversuche und für mehr als 72Mbit im 2,4Ghz Band scheint der WLAN-Chip in der 3er auch nicht ausgelägt zu sein.

@roki100
Glaube nicht das das Fuji absichtlich darauf verzichtet, es ist eher so, dass der interne Encoder 4:2:2
einfach nicht unterstützen wird. Auf Grund der Baugröße ist eben auch kein frei programmierbarer FPGA möglich.
Die 10bit und HEVC/H.265 mit Intra-Aufzeichung reichen meiner Meinung nach für eine Fotokamera für deutlich unter 2.000 Euro auch aus.

Als X-T3 Besitzer sind mir die Unterschiede deutlich zur gering. Ein größeren Akku brauche ich bei einem 70/30 Verhältniss Foto zu Video nicht wirklich und trotz längerer Touren ist auch am Ende eines 12h Tages der 3. Akku als Reserve vorhanden. Dazu lässt sich die Kamera per Powerbank zwischenzeitlich in der Kameratasche aufladen. Das neue IOS ist hingegen schon eine super Sache, wenn ich aber gute RAW Bilder bei LowLight brauche greife ich zum Pixel3 oder setze die Fuji auf ein Stativ.

Für den Preisunterschied kaufe ich lieber gleich die neue und hier geteste Zoom-Optik 16-80mm mit T4.0 und spare auf die X-T5 in 2022. Vielleicht gibt es dann in der Zwischenzeit auch noch eine Mittelformat für um die 2.000 Euro von Fuji. Das reitzt mich von den Gestalltungsmöglichkeiten deutlich mehr wie 6K Video in 422 oder 1.000fps Zeitlupe.

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Antwort von roki100:

Valentino hat geschrieben:
@roki100
Glaube nicht das das Fuji absichtlich darauf verzichtet, es ist eher so, dass der interne Encoder 4:2:2
einfach nicht unterstützen wird.
Meinst Du mit Encoder eigentlich Codec, oder hardwareseitige Encoder (bei FPGA nur ein ersetzbarer Baustein...) ? Ohne internen 10bit 422 fähigen Encoder, wäre externe/HDMI Ausgabe 10bit 422 nicht möglich.
Auch H264/H265 Codec kann 10Bit 422....

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Antwort von Valentino:

Ich meine damit den Encoder-Chip in dem die H.265 Umwandlung stattfindet und dieser sitzt sehr wahrscheinlich nicht vor dem HDMI-Out der Kamera, sondern danach bzw. parallel dazu.
Das ist alleine schon der Tatsache geschuldet, das die Videovorschau sonst auch noch ein Decodieren des Videostreams benötigen würde und die Latenz dafür zu groß wäre.
Dazu geht bei X-T3 auch nur immer die interne oder eben die externe Aufzeichnung, wäre super wenn das bei der 4er nicht so wäre.

Bei der Baugröße und dem Stromverbrauch ist das bei den Fujis kein frei programmierbarer FPGA, sondern sehr wahrscheinlich ein Chip in dem die Encodereinheit fest ins Silizium "gegossen" wurde. Das am Ende bei HEVC/H265 auch 422 oder gar 444 12bit möglich sein können, hat erst mal nichts mit der verbauten Hardware zu tun.
Am Ende ist es eben auch ein Abwegen von Leistungsaufnahme, Wärmeentwicklung und wirklichem Nutzen. Hier würde ich persönlich auch immer die 10bit den 422 vorziehen.

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Antwort von roki100:

ist auch egal, die Bilder sehen so oder so schön aus... :)

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Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
ist auch egal, die Bilder sehen so oder so schön aus... :)
Na ja... Wenn man mal davon ausgeht, dass die Video-Bildqualität der X-T3 entspricht, könnte es da schon unschöne Überraschungen geben. In 10bit-Flog-Originalmaterial der X-T3, hier heruntergeladen, sehe ich Details wie diese hier (1:1-Ausschnitt):
xt3-crop.png
Die Frage ist hier allerdings: hat der Tester die Bitrate aufs Maximum gesetzt? Wurde der kamerainterne Rauschfilter reduziert? - Wahrscheinlich nein in beiden Fällen. Das ist das typische Problem bei Fototest-Websites, deren Betreiber i.d.R. weniger kompetent für Video sind.

Deswegen wäre ich ja extrem dankbar, wenn die Slashcam-Redaktion ein paar Original-Clips aus der Kamera teilen könnte...

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Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
10bit-Flog-Originalmaterial der X-T3, hier
Also ich finde das sieht gut aus...? Zumindest sehe ich es irgendwie als ausreichend um schöne Styles (colorgrading) daraus zu produzieren...?

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Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
10bit-Flog-Originalmaterial der X-T3, hier
Also ich finde das sieht gut aus...? Zumindest sehe ich es irgendwie als ausreichend um schöne Styles (colorgrading) daraus zu produzieren...?
Naja, sieh Dir den Ausschnitt oben an. Total vermatscht durch den Codec und/oder den kamerainternen Rauschfilter, so dass die Menschen im Hintergrund wie groteske Puppen aussehen, denen man die die Gesichter weggeschliffen hat. Und das liegt nicht am Objektiv bzw. dessen Unschärfebereich.

Allerdings sagt ffmpeg, dass der Originalclip bei 4K 50p nur 100Mbit/s hat - also könnte der Tester das eventuell vergurkt haben.

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Antwort von MarcusG:

Das Bild wackelt komisch horizontal bei Schwenks, ist das der IBIS?

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Antwort von DeeZiD:

cantsin hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
ist auch egal, die Bilder sehen so oder so schön aus... :)
Na ja... Wenn man mal davon ausgeht, dass die Video-Bildqualität der X-T3 entspricht, könnte es da schon unschöne Überraschungen geben. In 10bit-Flog-Originalmaterial der X-T3, hier heruntergeladen, sehe ich Details wie diese hier (1:1-Ausschnitt):

xt3-crop.png


Die Frage ist hier allerdings: hat der Tester die Bitrate aufs Maximum gesetzt? Wurde der kamerainterne Rauschfilter reduziert? - Wahrscheinlich nein in beiden Fällen. Das ist das typische Problem bei Fototest-Websites, deren Betreiber i.d.R. weniger kompetent für Video sind.

Deswegen wäre ich ja extrem dankbar, wenn die Slashcam-Redaktion ein paar Original-Clips aus der Kamera teilen könnte...

Das hat mich damals, nachdem ich die X-T3 auf der Photokina testen konnte, vom Kauf abgehalten. Hauttöne waren furchtbar vermatscht, sahen aus wie Wachs und hatten die üblichen temporalen Rauschunterdrückungsartifakte (Geschmiere, Ghosting) noch oben drauf. Hatte Interframe-NR aus und Rauschunterdrückung sowie Nachschärfung auf Minimum (-4). Als Codec jeweils H264 und H265 mit bis zu 400 Mbit All-I getestet.

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Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:


Also ich finde das sieht gut aus...? Zumindest sehe ich es irgendwie als ausreichend um schöne Styles (colorgrading) daraus zu produzieren...?
Naja, sieh Dir den Ausschnitt oben an. Total vermatscht durch den Codec und/oder den kamerainternen Rauschfilter, so dass die Menschen im Hintergrund wie groteske Puppen aussehen, denen man die die Gesichter weggeschliffen hat. Und das liegt nicht am Objektiv bzw. dessen Unschärfebereich..
Stimmt. Doch von Sofa aus betrachtet, ist das doch zu verkraften bzw. wird sowieso keiner bemerken.... Es handelt sich also um Artefakte wie bei Smarttphone Kameras, zwar nicht so übertrieben...mit dem 10Bit unterschied usw.

Lässt sich der kamerainterne Rauschfilter und digitale Schärfung nicht (kameraintern) reduzieren, wie das z.B. bei der Panasonic Kamera möglich ist?

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Antwort von MarcusG:

Ich bin ja Fan von echter Footage aber auch von den Slashcam Auflösungs Charts bei verschiedenen Frame- und Bitraten. Hoffe ihr habt das gemacht. Vor allem weil ich die Qualität bei 120fps der xt3 sehr gut fand bin ich gespannt auf die Quali bei 240fps.

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Antwort von prandi:

MarcusG hat geschrieben:
Das Bild wackelt komisch horizontal bei Schwenks, ist das der IBIS?
Du zitterst zuviel ..bei mir ist alles ruhig. ;)

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Antwort von DAF:

Weiß (schon) jemand,
- ob
- wenn ja welches
Zubehör der X-T3 (Akkus, Akku-/Hochformathandgriff, Cage, Systemblitz Fremdhersteller etc.) an der X-T4 passen wird?

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Antwort von MarcusG:

prandi hat geschrieben:
MarcusG hat geschrieben:
Das Bild wackelt komisch horizontal bei Schwenks, ist das der IBIS?
Du zitterst zuviel ..bei mir ist alles ruhig. ;)
Ich meinte im Slashcam-Video. Das ist vermutlich das Objektiv, ist ja auch mit OIS.

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Antwort von roki100:

MarcusG hat geschrieben:
prandi hat geschrieben:

Du zitterst zuviel ..bei mir ist alles ruhig. ;)
Ich meinte im Slashcam-Video. Das ist vermutlich das Objektiv, ist ja auch mit OIS.
Das kann sein... Denn auch bei Panasonic Ibis mit eingeschaltetem Sigma IS habe ich das selbe festgestellt....

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Antwort von Jörg:

Zubehör der X-T3 (Akkus, Akku-/Hochformathandgriff, Cage, etc.) an der X-T4 passen wird? ich denke nichts davon.
Andere Maße, andere Akkus, damit anderer Griff und anderes Cage.

https://cameradecision.com/compare/Fuji ... ifilm-X-T4

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Antwort von DAF:

Jörg hat geschrieben:

ich denke nichts davon.
Andere Maße, andere Akkus, damit anderer Griff und anderes Cage.

https://cameradecision.com/compare/Fuji ... ifilm-X-T4
Interessante Seite - danke.

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Antwort von DeeZiD:

MarcusG hat geschrieben:
prandi hat geschrieben:

Du zitterst zuviel ..bei mir ist alles ruhig. ;)
Ich meinte im Slashcam-Video. Das ist vermutlich das Objektiv, ist ja auch mit OIS.
Kann tatsächlich sein! Bei meiner S1H performt das Panasonic 24-105 mit OIS deutlich schlechter und ähnlich sprunghaft wie im hier gezeigten Video während das Panasonic 24-70 ohne OIS super saubere Aufnahmen erzeugt.

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Antwort von Jörg:

Frage ans team: hat das Objektiv die aktuelle Firmware 1.03 ?

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Antwort von Valentino:

MarcusG hat geschrieben:
Vor allem weil ich die Qualität bei 120fps der xt3 sehr gut fand bin ich gespannt auf die Quali bei 240fps.
Die 240fps liegen auf dem üblich schlechten Niveau und zeigen noch mal deutlichere Stufenartefakte als die 120fps. Dazu liegt die Datenrate anscheinend bei 24Mbit, was aber bei H265 für FHD nicht perfekt, aber ganz in Ordnung ist. Für ein paar Zwischenschnitte reicht die Qualität meist aus, wer aber wie zum Beispiel bei ChefsTable zu 50% auf Zeitlupe setzt, der sollte bei den 120fps bleiben oder eben auf eine Kamera ohne Lineskipping setzen.
https://youtu.be/dvytGuUEQeU?t=343

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Antwort von fth:

DAF hat geschrieben:
Weiß (schon) jemand,
- ob
- wenn ja welches
Zubehör der X-T3 (Akkus, Akku-/Hochformathandgriff, Cage, Systemblitz Fremdhersteller etc.) an der X-T4 passen wird?
Dieser Hochformathandgriff ist das Einzige, was mir an der X-T4 überhaupt nicht gefällt. Der ist fast so hoch wie die Kamera selbst. Damit wird die -T4 so fett wie eine EOS1 oder eine Nikon D6. 🙁 Ich verstehe nicht, was Fuji bewogen hat, die Akku-Schublade hochkant in den Griff einzuführen und damit das Ganze zum Monster zu machen. Der Griffwulst ist so ausgeprägt, da sollte doch selbst die jetzt größeren Akkus gut - wie bisher - liegend reinpassen. Angesichts der höheren Akkukapazität werde ich mir dieses Zubehör sicherlich schenken.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Valentino hat geschrieben:
MarcusG hat geschrieben:
Vor allem weil ich die Qualität bei 120fps der xt3 sehr gut fand bin ich gespannt auf die Quali bei 240fps.
Die 240fps liegen auf dem üblich schlechten Niveau und zeigen noch mal deutlichere Stufenartefakte als die 120fps. Dazu liegt die Datenrate anscheinend bei 24Mbit, was aber bei H265 für FHD nicht perfekt, aber ganz in Ordnung ist. Für ein paar Zwischenschnitte reicht die Qualität meist aus, wer aber wie zum Beispiel bei ChefsTable zu 50% auf Zeitlupe setzt, der sollte bei den 120fps bleiben oder eben auf eine Kamera ohne Lineskipping setzen.
Sorry, aber der Dude hat sich doch schon soo oft durch unwissenheit disqualifiziert!
Wie bitte kann man im Ernst mit einer A7III AVC Quali in 19Mbit mit der Cam aufzeichenen, wenn sie per XAVC S 100Mbit anbietet?

Was sollen denn solche Tests, dann könnt ihr auch mit ner GoPro 4 filmen!
Ich kann es echt nich fassen, komme aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.

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Antwort von cantsin:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Wie bitte kann man im Ernst mit einer A7III AVC Quali in 19Mbit mit der Cam aufzeichenen, wenn sie per XAVC S 100Mbit anbietet?
Die 19Mbit/s dürften sich auf die Datenrate bei verlangsamten Abspielen beziehen. (120 Mbps abgespielt als 24 fps = 1/5 der Geschwindigkeit, und damit eine Reduktion von 100Mbit/s auf ca. 20Mbit/s.)

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Antwort von klusterdegenerierung:

cantsin hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Wie bitte kann man im Ernst mit einer A7III AVC Quali in 19Mbit mit der Cam aufzeichenen, wenn sie per XAVC S 100Mbit anbietet?
Die 19Mbit/s dürften sich auf die Datenrate bei verlangsamten Abspielen beziehen. (120 Mbps abgespielt als 24 fps = 1/5 der Geschwindigkeit, und damit eine Reduktion von 100Mbit/s auf ca. 20Mbit/s.)
Blödsinn, er nutzt die dezidierte Slomo Funktion via Funktionstaste, die dann nur AVCHD mit 24Mbit bringt, aber nicht den regulären XAVC S 100Mbit die man über Menü fest einstellt wie auch HD oder 4K.

Auszug aus dem Handbuch:

Bei Einstellung von auf
Aufnahmeeinstlg Bitrate Beschreibung
60p 50M/50p 50M Ca. 50 Mbps Aufnahme von Filmen mit 1920 × 1080 (60p/50p).
60p 25M/50p 25M Ca. 25 Mbps Aufnahme von Filmen mit 1920 × 1080 (60p/50p).
30p 50M/25p 50M Ca. 50 Mbps Aufnahme von Filmen mit 1920 × 1080 (30p/25p).
30p 16M/25p 16M Ca. 16 Mbps Aufnahme von Filmen mit 1920 × 1080 (30p/25p).
24p 50M* Ca. 50 Mbps Aufnahme von Filmen mit 1920 × 1080 (24p).
120p 100M/100p 100M Ca. 100 Mbps Aufnahme von Hochgeschwindigkeitsfilmen mit 1920 × 1080 (120p/100p).
Sie können Filme mit 120 BpS oder 100 BpS aufnehmen.

Wenn Sie kompatible Bearbeitungsgeräte verwenden, können Sie geschmeidigere Zeitlupenaufnahmen erzeugen.

120p 60M/100p 60M Ca. 60 Mbps Aufnahme von Hochgeschwindigkeitsfilmen mit 1920 × 1080 (120p/100p). Sie können Filme mit 120 BpS oder 100 BpS aufnehmen.

Wenn Sie kompatible Bearbeitungsgeräte verwenden, können Sie geschmeidigere Zeitlupenaufnahmen erzeugen.

*
Nur bei Einstellung von auf NTSC
Bei Einstellung von auf
Aufnahmeeinstlg Bitrate Beschreibung
60i 24M(FX)/50i 24M(FX) Maximal 24 Mbps Aufnahme von Filmen mit 1920 × 1080 (60i/50i).
60i 17M(FH)/50i 17M(FH) Ca. 17 Mbps im Durchschnitt Aufnahme von Filmen mit 1920 × 1080 (60i/50i).


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Antwort von cantsin:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Blödsinn, er nutzt die dezidierte Slomo Funktion via Funktionstaste, die dann nur AVCHD mit 24Mbit bringt, aber nicht den regulären XAVC S 100Mbit die man über Menü fest einstellt wie auch HD oder 4K.
Aber die liefert effektiv wieder die gleiche Bitrate. (24Mbit/s bei 30 Bildern/Sekunde=knapp 100 Mbit/s bei 120 Bilder/Sekunde).

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Antwort von klusterdegenerierung:

Ist doch totaler Blödsinn, Du hast Doch so eine Cam, probiere doch mal, Du bekommst mit 100Mbit eine 25p Datei von 100Mbit und via S&Q eine 25p Datei mit 24Mbit, was soll daran das selbe sein??

Wenn Deine Rechnung auch nur annähernd Sinn machen würde, dann hätte die AVCHD Datei bei 25p nur 6Mbit.
Gucke doch einfach mal in die Exif und stelle die beiden Aufnahmen nebeneinander und sehe Dir den Qualitätsunterschied an.

Aber unglaublich das ich das jetzt erklären muß.

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Antwort von cantsin:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Ist doch totaler Blödsinn, Du hast Doch so eine Cam, probiere doch mal, Du bekommst mit 100Mbit eine 25p Datei von 100Mbit und via S&Q eine 25p Datei mit 24Mbit, was soll daran das selbe sein??

Wenn Deine Rechnung auch nur annähernd Sinn machen würde, dann hätte die AVCHD Datei bei 25p nur 6Mbit.
Nein, 120 fps werden bei AVCHD S&Q auch nativ mit 100 MBit/s aufgenommen, aber dann bei 25p als 20 Mbit/s aufgezeichnet.

Hab's aber gerade nochmal mit meiner Sony A7iii getestet:


1) AVCHD S&Q 120 fps -> 29.97fps, Output von ffprobe: Input #0, mpegts, from '00000.MTS': Duration: 00:00:11.04, start: 1.033367, bitrate: 21891 kb/s Program 1 Stream #0:0: Video: h264 (High) (HDMV / 0x564D4448), yuv420p(top first), 1920x1080 , 29.97 fps,
2) XAVC-S 120 fps -> 120 fps, Output von ffprobe: Input #0, mov,mp4,m4a,3gp,3g2,mj2, from 'C0001.MP4': Metadata: major_brand : XAVC Duration: 00:00:11.02, start: 0.000000, bitrate: 100540 kb/s Stream #0:0(und): Video: h264 (High) (avc1 / 0x31637661), yuv420p(tv, bt709), 1920x1080 , 95542 kb/s, 119.88 fps, 119.88 tbr, 120k tbn, 239.76 tbc (default)
Bei dieser Datei bezieht sich die Bitrate von 100540 Kbit/s noch auf 120fps. Verlangsamt man sie jetzt von 120 auf 29.97fps (also ein Viertel), bleiben noch von den 100Mbit/s noch 24Mbit/s übrig.

Also unterscheidet sich die effektive Bitrate von AVCHD und XAVC-S bei 120fps nicht nennenswert.

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